31. Mai 2018

Abreise

Heute Morgen haben wir uns zur Sicherheit den Wecker gestellt, waren aber vor der Zeit wach. Die letzten Reste der Vorräte werden zu Wegzehrung für den Tag und natürlich unser Frühstück. Petra packt den Rest zusammen und wir verstauen alles im Auto.

In aller Ruhe geht es zum Mietwagen-Center, wobei ich vorher noch mal tanke, nicht dass Hertz auf meine Kosten teuer nachtankt. Die Rückgabe verläuft problemlos und wir fahren mit dem Shuttle zum Airport.

50% der Reisegruppe mit einem letzten Blick vom Airport auf die Skyline von Las Vegas

Bei United wird mittlerweile am Automaten eingecheckt. Es gibt mal wieder ein Problem mit Petras Vornamen, wobei die Ursache ja mittlerweile klar ist. Bei den nächsten Reisen werde ich da besonders drauf achten. Mit kurzer Unterstützung klappt dann aber alles und wir bekommen die Bordkarten und die Gepäckanhänger ausgedruckt. Das Gepäck wird dann korrekt ettiketiert nur noch abgegeben.

Wir haben noch etwas Zeit und machen People Watching, bis wir zur Sicherheitskontrolle und dann zum Gate gehen. Mein Laptop muss auch hier nicht mehr aus dem Handgepäck entnommen werden, wird aber hinterher nochmals intensiv auf Sprengstoff getestet.

Am Gate besorge ich wieder was zu trinken, verzocke 2$ an den dort stehenden Spielautomaten und irgendwann beginnt das Boarding.

Der Flug nach Chicago ist ein klein wenig verspätet, holt aber in den drei Stunden wieder gut auf. Petra hat schon ein wenig Bedenken, ob der Umstieg klappt. Ursprünglich hatten wir ausreichend Pufferzeit eingeplant, aber zwischenzeitlich gab es kleinere Flugzeitenänderungen, die uns nun auf eine Stunde Umsteigezeit festlegen.

Bei der Landung springt ein Gepäckfach auf und ein Mitreisender versucht erfolgreich, das Gepäck am Herausfallen zu hindern.

Das offene Gepäckfach war garnicht so voll und die Landung nicht so hart, als dass man damit hätte rechnen müssen.

Nach der Landung bleiben wir auf einmal auf dem Rollfeld stehen und es gibt eine Durchsage, dass unser Gate noch belegt ist und wir warten müssen. Petra wird schon wieder unruhig, ob denn die Zeit noch reicht. Ich versuche, ihr mit dem Plan des Flughafens klar zu machen, welche Wege noch vor uns liegen und dass es schaffbar ist.

Irgendwann rollen wir wieder ein Stück und mit etwa 15 Minuten Verspätung gehen die Türen dann auf. Mit flinken Schritten eilen wir zum neuen Gate und sehen, dass das Boarding noch nicht begonnen hat. Irgendwann dürfen wir dann einsteigen. Wir haben für den Rückflug Premium Economy gebucht. Mehr Platz, mehr Gepäck und noch ein paar Kleinigkeiten mehr sollen das Reiseerlebnis verbessern. Es ist zwar kein Vergleich zur Business Class, aber angenehmer als in der normalen Holzklasse ist es dennoch. Wir sind uns einig, dass wir auch künftig gern so reisen würden und lieber etwas mehr für den Flug bezahlen.

Als Erfrischung vor dem Start gab es Mangosaft.
Die Reisegruppe entspannt im Flieger nach München
Es gibt dasselbe Essen, wie in der normalen Economy Class, aber auf vernünftigem Geschirr und nicht aus der Assiette. Wir hatten beide BBQ-Rind mit Polenta und Bohnen und es hat ganz gut geschmeckt.

Hier mal der Flugverlauf:

Wir fliegen mit dem zweitneuesten Flugzeug der Lufthansa-Flotte. Der Airbus A350 hatte am 11. April seinen Jungfernflug. Allerdings hatte er auf unserem Flug schon seine Macken, denn es gab die ganze Zeit über keinerlei Fluginformationen im Entertainment-System. Ich habe den dritten Teil der „Maze Runner“-Serie geschaut und auch ein bisschen gedöst. Der Sitz lässt sich weiter zurücklehnen als in der Standard Eco, aber zum entspannten Schlafen reicht es dann doch nicht. Auch fanden wir die Sitze etwas hart.

Mit ein klein wenig Verspätung landen wir in München, wo wir zum Umsteigen zwei Stunden Zeit haben.

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