18. Mai 2018

Szenische Nebenwege

Wir hätten ganz gut geschlafen, wenn nicht irgendeine Erinnerung von Pad und Handy meinte „Pling“ machen zu müssen. Zum Glück sind wir aber noch mal eingeschlafen und waren dann kurz vor 7 wieder wach. Ein kleines Frühstück und das Beladen des Autos sind die Vorbereitungen für den heutigen Tag, denn wir ziehen weiter nach Torrey.

Für den Weg dorthin habe ich einen kleinen Umweg genommen. Über den Burr Trail und die Nothom Bullfrog Road ging es durch traumhaft schöne Landschaften.

Ausblick von der UT 12
Anfang des Burr Trail…
…mit alter Tankstelle nebendran
Wir machen eine kurze Rast und machen wieder Lunch aus der Kühlbox…
…mit schöner Landschafts-Kulisse drumrum
Dieser Teil des Trails ist eine wahre Augenweide
Als wir gerade wieder die Landschaft zum mit-nachause-Nehmen auf Speicherkarten bannen hören wir hinter uns ein Gerappel und Geschrei. Just in dem Moment kommt eine Kuh mit Kälbchen aus dem Gebüsch und hinterher der Cowboy, der beide einfangen will. Ich hatte auch ein Video gemacht, aber das ist ohne Schnitte und Nachbearbeitung nicht vorzeigbar. Ich schau zuhause, was ich draus machen kann und wenn es vorzeigbar ist, kommt es als Nachschlag hier mit rein.
Am Ende des asphaltierten Teils des Burr Trail wird die Straße unpaved (unbefestigt) und der Capitol Reef National Park beginnt.
Auch dieser Teil der Straße lässt sich gut fahren und die Aussichten sind auch ganz nach unserem Geschmack.
Nach weiteren 3 Meilen auf der unbefestigten Straße kommen wir an Switchbacks an, wo sich die Straße in Serpentinen bemüht, einen recht großen Höhenunterschied zu überwinden…
…und ich schaue, ob wir hier wirklich runter fahren sollen. Petra hat aber tapfer mitgemacht.
Auch auf diesem Teil wissen die Felsen mit immer neuen Formen und Farbvarianten zu gefallen.
Hier verlassen wir den Nationalpark wieder und kurz danach ist auch wieder Teer auf der Straße. Da sich in diesem Teil des Strike Valley einige Farmen befinden,ist die Landschaft nicht mehr ganz so berauschend.
Weiter geht es auf der UT 24 und an einem Rastplatz konnte ich diesen Gesellen beobachten.
Die Landschaft wird wieder interessanter, je näher wir uns am Nationalpark befinden.
Über dem Dach unseres Fluchtwagens sieht man den „Navajo Dome“
Auf diesen Schildern wird um Rücksicht für die Starße kreuzende Murmeltiere gebeten.

Am Ende sind wir dann schon mal am Visitor-Center des Capitol Reef National Park vorbei gefahren und haben uns mit Kartenmaterial eingedeckt. Unterwegs hatten wir auch ein gutes Dutzend Regentropfen auf der Scheibe, was bei den dunklen Wolken, die aufzogen, erstaunlich wenig war.

Mein Zahnschmerz wird nicht besser, aber auch nicht schlimmer. Ich gebe mir noch eine Gnadenfrist. Allerdings bin ich nicht mehr in Stimmung für weitere Aktivitäten. Da der Himmel eh dunkel ist, checken wir schon kurz vor vier im Hotel ein und ich strecke mich ein wenig. Dann wird die erste Wäsche gewaschen (die Schlüppis werden knapp) und ich habe ja von zwei Tagen den Bericht nachzuholen.

Nachher gibt es noch ein Becherchen Wein und für morgen haben wir uns kleinere Wanderungen und den Loop durch den Nationalpark vorgenommen.

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