17. Juni 2010

Hokuspokus

Der zweite Tag in Las Vegas beginnt wie die vorigen. Petra ist zeitig wach und so treibt es uns recht schnell wieder raus. Im Planet Hollywood findet sich ein Starbucks, wo wir mit Kaffee und Muffins die erste Stärkung zu uns nehmen.

Nach dem Frühstück geht’s dann wieder auf den Strip und wir bummeln durch die Gegend. Zunächst schauen wir bei tix4tonight vorbei, da wir uns am Abend eine der Shows ansehen wollen, für die Las Vegas ja auch berühmt ist. Die Auswahl war nicht allzu groß. Comedy fiel wegen der sprachlichen Unzulänglichkeiten der Elterngeneration aus. Der kleinste gemeinsame Nenner war am Ende eine Zaubershow und da fiel die Wahl auf Lance Burton.

Nachdem der Kauf erledigt war, sind wir los gezogen und haben Sightseeing betrieben. Allerdings haben wir die Dimensionen bzw. die Entfernungen überschätzt.

Zunächst sind wir in den M&M-Shop gegangen und haben uns das Angebot in den drei Etagen angeschaut. Es ist schon erstaunlich, wieviel Merchandising um ein paar Schokolinsen herum möglich ist.

Unser „Spaziergang“ führt uns danach den Las Vegas Blvd. Richtung Süden. Zuerst werfen wir einen Blick auf das „Excalibur“, welches wie ein Schloss aus Disney’s Märchenwelt aussieht. Weiter geht es zum „Luxor“ mit seiner Glaspyramide und der Sphinx davor.

http://hamms.gmxhome.de/bilder/rb2010/4_1.jpgDas Excalibur

http://hamms.gmxhome.de/bilder/rb2010/4_2.jpgDas Luxor

Das nächste Hotel ist das „Mandalay Bay“. Hier schlendern wir durch die Parklandschaft und überlegen kurz, ob wir die im Hotel gezeigten Haie besichtigen wollen. Letztlich verzichten wir, denn so langsam spüren wir die Anstrengungen der langen Wege.

Zurück geht es dann aber mit dem Bus. Das Tagesticket kam $ 5, wenn ich mich recht entsinne, und berechtigt zu beliebigen Fahrten den Strip rauf und runter. So lassen wir uns bis in die Nähe unseres Hotels fahren. Inzwischen hat sich auch der Mittagshunger eingestellt und da sollte das Buffet im Planet Hollywood Abhilfe schaffen. Wir hatten auf dem Zimmer Coupons mit einem Preisnachlass vorgefunden und sind nun neugierig, was uns da geboten wird.

Zunächst hatten wir Glück und mussten nicht anstehen. Allerdings war es dann doch nicht so easy und wir haben nicht bemerkt, dass uns zuviel berechnet wurde. Erst am Tisch haben wir noch mal auf den Bon geschaut und festgestellt, dass uns vier anstatt drei Personen berechnet wurden. Als Petra dann reklamieren ging, konnte sich keiner mehr daran erinnern, dass wir nur zu dritt waren, obwohl wir bei wenig Publikumsverkehr erst ein paar Minuten vorher gezahlt hatten. Als dann auch noch unser Getränkekellner „vernommen“ wurde, ob denn nicht doch eine vierte Person am Tisch war, kamen wir uns wie kriminelle Subjekte vor, die sich eine Beköstigungsleistung erschleichen wollten. Letztlich gab es den zuviel gezahlten Betrag zurück, aber das ganze hatte doch etwas am Image der Serviceorientierung gekratzt und unsere guten Laune etwas nach unten gezogen.

Das Buffet selbst war nicht schlecht, sah aber nach mehr aus, als tatsächlich angeboten wurde. Es gab an verschiedenen Stationen identische Gerichte, so dass sich die Menge schnell relativierte. Gut gesättigt haben wir dann Siesta gehalten, da wir am Abend für die Show fit sein wollten.

Ausgeruht ging es dann wieder auf den Strip in Richtung „Monte Carlo“, wo die Show stattfinden sollte. Zunächst mussten wir noch am Box-Office die Tickets abholen und dann sind wir in den Saal.

Die Show war gut, die Sprachkenntnisse reichten aus und die Tricks waren durchaus sehenswert. Am Ende schwebte der Magier in einem Cadilac durch die Luft, so hab ich mir eine Zaubershow in Vegas vorgestellt.

Mit einem kurzen Bummel über den nächtlichen Strip haben wir den tag ausklingen lassen. Am Bellagio mussten wir unbedingt die Wasserspiele anschauen. Die Fontainen tanzten zu Elton John’s „Candle in the wind“.

http://hamms.gmxhome.de/bilder/rb2010/4_3.jpgDie Wasserspiele vorm Bellagio

Wir sind dann anschließend zum „Treasure Island“ gegangen, um uns deren Außenshow mit den Piraten und Sirenen anzuschauen. Für lau war es ok, aber auch nichts wirklich Besonderes. Was wir allerdings feststellen mussten, war die Tatsache, dass unsere Videokamera nicht mehr mitspielen mochte. Vermutlich war es ihr zu heiß oder es waren schon altersbedingte Ausfälle. Jedenfalls kündigte sich schon der Totalausfall an. Das bedeutet, dass wir uns wohl eine neue Kamera zulegen müssen.

Anschließend sind wir dann wieder in’s Hotel und zu Bett gegangen, denn morgen geht es weiter und zwar in Richtung Grand Canyon.

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