15. Juni 2010

Let’s the journey begin

Nach der ersten Nacht im amerikanischen Bett haben wir uns erst mal mit Hilfe der Zimmerkaffeemaschine einen Kaffe gebraut (bzw. das, was die Ami’s als Kaffee ansehen) und sind dann nach Downtown Los Angeles gefahren. Die Fahrerei war dank Navi an dem Vormittag kein Problem. Allerdings werde ich später den Verkehr in L.A. noch hassen lernen.

Als Anfänger ist man noch nicht so recht fit, was gute Frühstücks- oder allgemein Essens-Locations angeht. Also sind wir erst mal ziellos umhergeirrt und haben dann den „Grand Central Market“ entdeckt. In der Markthalle herrschte geschäftiges Treiben und wir haben uns darunter gemischt. In einer Ecke gab es einen Backstand, wo wir uns mit Backwerk und Kaffee versorgt und erst mal gefrühstückt haben.

Wir hatten einen Parkplatz gefunden für 10 $ am Tag und das Auto stehen lassen. Der nächste Weg führte uns dann nach Chinatown, in eine uns bis dato völlig unbekannte Welt.

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Chinatown

Neben viel Nippes, diversen Klamottenläden bzw. -ständen entdeckten wir auch einen Telefonladen und haben uns erst mal eine SIM geholt, um die ein oder andere Statusmeldung in die Heimat absetzen zu können und um im Ernstfall erreichbar zu sein bzw. selbst telefonieren zu können. Die Verkaufsverhandlungen waren etwas komplizierter, als gedacht. Das Englisch der asiatischen Verkäuferin war nicht so gut zu verstehen und die diversen Fachbegriffe haben schnell dazu geführt, dass ich mich aus dem Gespräch ausgeklinkt habe. Zum Glück hatten wir unseren lebensechten Translator dabei, der Dank mehrjährigem Genuss des Unterrichtsfachs „Englisch“ die Verkaufsverhandlungen führen konnte. Er hatte dann gleich die Ehre, die Verbindung in die Heimat zu testen.

Nach einem kurzen Spaziergang durch Chinatown ging es wieder zurück Richtung Downtown.

Auf dem Weg hab ich uns dann mal ein Bild von der Verkehrsinfrastuktur machen wollen und ein ebensolches geschossen.

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Vier Spuren in jede Richtung und, soweit das Auge reicht, alle 100 Meter eine Brücke mit ebenfalls mehrspurigem Verkehr. Inzwischen hab ich ja noch Imposanteres gesehen, aber am ersten Tag war es schon eine Art „Kulturschock“.

Für den Nachmittag hatten wir uns dann den Hollywood Boulevard vorgenommen. Unser Auto stand preiswert auf dem Parkplatz, also sind wir U-Bahn gefahren. Auch hierbei haben wir Lehrgeld gezahlt. Am Fahrkartenautomaten haben wir die Tickets gezogen und praktisch wie wir halt veranlagt sind, auch gleich für die Rückfahrt. Bis Hollywood Highlands ging es mit ÖPNV und nach dem Aufstieg waren wir gleich auf dem Hollywood Boulevard.

Wir sind dann den Blvd. ein Stück rauf und runter flaniert, haben uns vor Grauman’s Chinese Theatre die Hand- und Fußabdrücke einiger Promis angeschaut und ein paar Sterne auf dem „Walk of Fame“ betrachtet. Als Freund der „Simpsons“ war ich erfreut, dass wir auf dem kleinen Stück auch deren Stern gesehen haben. Zudem hab ich auch den Stern entdeckt, den ich mir reservieren wollte.

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Der Stern in der Mitte könnte meiner werden 😉

https://www.hamm-family.de/Forenbilder/rb2010/2_4.JPGAm Hollywood Boulevard

Zum Ende hin haben wir noch einen Abstecher in die North Highland Avenue gemacht, weil ich irgendwo gelesen hatte, dass hier die (einzige?) Möglichkeit besteht, das Hollywood Sign von Hollywood aus sehen zu können. Es war zwar ziemlich weit weg, aber dennoch waren wir damit zufrieden.

Letztlich sind wir dann wieder zur U-Bahn, um feststellen zu müssen, dass unsere im Voraus gekauften Tickets nicht für die Rückfahrt taugten, da die Richtung und ein Nutzungszeitraum aufgedruckt waren. Also haben wir noch mal drei Tickets gezogen und sind dann zurück gefahren. Nun nur noch zum Auto und zurück zum Hotel. Der erste Tag war lang, anstrengend und der Jetlag machte uns dann doch zu schaffen.

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